RBM Morgenröte Odyssee
Die Reportagen drehen sich um gesellschaftskritische Themen und sollen zum Selberdenken anregen. Wir stehen für Verbindung zwischen ALLEN Menschen und reden mit ALLEN Menschen. UNser Wunsch ist es, dass die Menschen sich auf ihre individuellen Kräfte besinnen und die liebevolle Macht der Gemeinschaft wiederentdecken.
Die Reportagen drehen sich um gesellschaftskritische Themen und sollen zum Selberdenken anregen. Wir stehen für Verbindung zwischen ALLEN Menschen und reden mit ALLEN Menschen. UNser Wunsch ist es, dass die Menschen sich auf ihre individuellen Kräfte besinnen und die liebevolle Macht der Gemeinschaft wiederentdecken.
Episodes
4 days ago
4 days ago
Die zweite Utopie-Akademie hat in der schönen Pfalz stattgefunden. Der Organisator Dr. Ulrich Gausmann richtete den Fokus diesmal auf den deutschen Mittelstand – und auf eine Entwicklung, die viele Unternehmer längst spüren: den schleichenden Niedergang industrieller Wertschöpfung, steigende Kosten, wachsende Abhängigkeiten von Finanzmärkten, zunehmende regulatorische Eingriffe und eine Politik, die produktive Betriebe immer häufiger als Verfügungsmasse behandelt.
Thema ist die Abwicklung industrieller Substanz in Deutschland und etwas, das bisher kaum öffentlich diskutiert wird, hinter den Kulissen jedoch längst vorbereitet scheint: der drohenden Lastenausgleich. Gemeint ist damit der staatliche Zugriff auf Vermögen und Eigentum in Krisenzeiten – historisch erprobt, rechtlich möglich und für viele Unternehmer eine reale Bedrohung, wenn Schutzstrukturen fehlen.
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Ein Lösungsansatz wäre das Drei-Säulen-Modell, ein praktisch erprobter Ansatz zur Sicherung von Eigentum und zur Stabilisierung regionaler Wirtschaft:
Privates Unternehmenseigentum, das geschützt bleibt und unternehmerische Freiheit sichert
Gemeinschaftliches Infrastruktureigentum, etwa über Genossenschaften und Bodenstiftungen, das Kosten senkt und Spekulation verhindert
Mischformen, in denen privates und gemeinschaftliches Eigentum sinnvoll ineinandergreifen – etwa durch Unterstützungskassen, Verbrauchergenossenschaften oder regionale Wirtschaftsnetze
Der Moderator Oliver Schindler hatte durchgehend an der Akademie teilgenommen und konnte einen Teil der Referenten, sowie der Teilnehmer zu ihren Meinungen, Eindrücken und auch persönlichen Kompetenzen befragen.
Nicht nur für Unternehmer ein wichtiger Podcast, der zum Nachdenken und Handeln anregen wird.
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Gesprächspartner und ihre Themen
Werner Rügemer: Amerikanisierung der deutschen Wirtschaft – und Deindustrialisierung
Werner Zimmer-Winkelmann: Moderation und Mediation - Konfliktmanagement
Reinhard: Eigentümer einer Firma mit über 3500 Mitarbeitern und Ingenieur. Sucht nach Möglichkeiten noch etwas Soziales zu tun. Macht sich Sorgen wegen Lastenausgleich.Patricia leitet eine große wohltätige Stiftung.
Jan – IT Unternehmer spricht über Vernetzung deutscher Unternehmer gegen den wirtschaftlichen Niedergang.
Josef ist Anwalt seit 50 Jahren und hat einen Bauernhof. Ebenfalls Geschäftsführer eines Golf Hotels. Sucht nach Lösungen für Generationsübergreifendes Leben auf dem Bauernhof.
Ilse: Steuerberatende Unternehmensentwicklerin spricht über das möglich machen von neuen Ideen, sowie Knüpfung von Beziehungen.
Joachim: Berufsverband für ganzheitliche Gesundheitsberufe – über Organisation und berufliche Aufstellung der Soloselbstständigen
Stefan und Andrea: Gründung einer neuen Gesundheits -Solidargemeinschaft von Andersdenkenden
Jürgen: Rechtsanwalt und spricht über Gründung von Regionalgesellschaften und Gefährdung unserer Nahrungsmittelversorgung.
Heiko: Ausgebildeter Betriebsprüfer - Kompetenz Mittelstandsförderung. Spricht über Gründung und Nutzen von Vereinen, Genossenschaften und Stiftungen.
Werner Pres und Markus Sarter : Stiftung Achtsame Unternehmer – Gemeindeschwester für ambulante Pflege.
Christoph: Arbeitet im kaufmännischen Bereich der Pflege und spricht über Lastenausgleich und staatliche Beeinflussungen in der Pflege.
Christian: Inhaber eines Zimmerer- und Dachdeckermeisterbetriebs (20 Mitarbeiter) spricht darüber wie man Privatvermögen in Sicherheit bringen könnte.
Werner Kraft: Spricht über den Aufbau vom Netzwerk Nordbaden und warum der achtsame Umgang miteinander dabei unverzichtbar war.
Uli Gausmann gibt ein Fazit über den Verlauf der Akademie ab.
Buch: „Wem die Welt gehören könnte“ von Uli Gausmann und Peter Schmuck: https://www.masselverlag.de/Verum-Utopia/Wem-die-Welt-gehoeren-koennte/
7 days ago
7 days ago
Im Gespräch mit den digitalen Idealisten Wolfgang und Ulf geht es um eine Frage, die oft im Hintergrund bleibt, aber zentral für unsere digitale Zukunft ist: Wem gehört eigentlich die Infrastruktur, über die wir kommunizieren, uns organisieren und Öffentlichkeit herstellen?Die beiden stellen mit dem Programmierer-Kollektiv IT for Change (IT4C) und der freien Open-Source-Software ocelot.social zwei Initiativen aus dem Netzwerk Menschlich Wirtschaften vor, die genau hier ansetzen: Technologie nicht als Selbstzweck oder Profitmaschine zu begreifen, sondern als Werkzeug für gesellschaftlichen Wandel.
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IT4C versteht sich als Netzwerk von Entwicklern, Designern und Beratern, die gezielt mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenarbeiten. Statt auf geschlossene Plattformen und Abhängigkeiten zu setzen, entwickeln sie offene, transparente und gemeinschaftlich getragene Lösungen. Dabei geht es nicht nur um Software, sondern um Prozesse: Wie können digitale Werkzeuge so gestaltet werden, dass sie Zusammenarbeit stärken, Teilhabe ermöglichen und echte Selbstwirksamkeit fördern?
IT for Change Initiative: https://menschlichwirtschaften.de/initiativen/it4c-technologie-fuer-den-gesellschaftlichen-wandel/
Ein konkretes Beispiel dafür ist ocelot.social – eine freie Software, mit der sich eigene soziale Netzwerke betreiben lassen. Anders als bei großen Plattformen entscheiden hier nicht Algorithmen im Verborgenen, was sichtbar wird. Nutzer und Betreiber behalten die Kontrolle: über Inhalte, Regeln und technische Weiterentwicklung. Damit entsteht ein Gegenentwurf zu den bekannten Logiken von Datenökonomie und Aufmerksamkeitswettbewerb.
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Besonders spannend wird es dort, wo diese beiden Projekte ineinandergreifen: IT4C begleitet Initiativen beim Aufbau eigener digitaler Räume, während ocelot.social die technische Grundlage liefert. So entstehen Netzwerke, die sich an den Bedürfnissen ihrer Gemeinschaft orientieren – nicht an Werbemodellen.Das Gespräch zeigt, dass digitale Souveränität kein abstraktes Schlagwort bleiben muss. Sie beginnt konkret dort, wo Menschen die Werkzeuge, die sie nutzen, verstehen, gestalten und gemeinsam weiterentwickeln können.
Beispiele bereits entwickelter Netzwerke: Die meisten Netzwerke können nur mit Einladung betreten werden:
changemedia.at: https://changemedia.at/
wir.social: https://wir.social/
freilernen.social: https://freilernen.social/login
Thursday Mar 19, 2026
Die Fähigkeit, im Gesicht zu lesen
Thursday Mar 19, 2026
Thursday Mar 19, 2026
Die Fähigkeit, im Gesicht zu lesen, ist Jahrtausende alt. Eigentlich wird sie jedem Neugeborenen mit in die Wiege gelegt, doch vielen Menschen geht sie frühzeitig verloren. Mit der Zeit werden wir zu Schauspielern des Alltags, und diese Fertigkeit erscheint oft überlebenswichtig, um uns möglichst unfallfrei durch Berufs- und Privatleben zu bewegen. Dieses Maskenspiel ist jedoch sehr anstrengend und prägt tatsächlich auch unser äußeres Erscheinungsbild. Gleichzeitig würden wir nur allzu gern wissen, was wirklich hinter der Stirn unseres Gegenübers vor sich geht.
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Bei der Art, wie Nadja gelernt hat, Gesichter zu lesen, geht es jedoch um weit mehr. Es geht darum, sich seiner Talente, Lebensaufgaben und seines Charakters bewusst zu werden. Das ist tatsächlich möglich. Es handelt sich um eine Wissenschaft, die seit Jahrtausenden von Meister zu Schüler weitergegeben wird. Je früher man als Erwachsener wertvolle Hinweise in die entsprechende Richtung erhält, desto weniger Irrwegen setzt man sich im Verlauf seines Lebens aus. Viele stellen sich die Frage: „Welche Entscheidungen soll ich treffen? Was soll ich aus meinem Leben machen?“ Hier hat das Gesichtslesen bereits vielen Menschen weitergeholfen.
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Für meine Gesprächspartnerin war es schon immer ein tiefes Anliegen, Menschen zu helfen und ihre Heilung zu unterstützen. Ihre Fähigkeit des Gesichtslesens setzte sie unter anderem in der Nachhilfe, als Schulbegleitung und als Lehrerin ein, um Kindern und Jugendlichen wertvolle Impulse und Werkzeuge für ihren Lebensweg mitzugeben – oder schlicht ihre Lernfähigkeit zu verbessern und ihnen zu helfen, den Alltag besser zu bewältigen. Dass sie sich mit ihren sehr individuellen pädagogischen Ansätzen in herkömmlichen Schulen und anderen Bildungseinrichtungen selten vollständig entfalten kann, liegt nahe. So führte ihr Weg schließlich auch zu dem Bildungsinnovator Ricardo Leppe, mit dem sie seither regelmäßig zusammenarbeitet.
Entsprechend finden sich ihre Bildungsangebote auch auf Ricardos Plattform „Wissen schafft Freiheit.“
Facereading auf Telegram
Die Klopftechnik zur Alltagsbewältigung
Buchtipp: Katharina Wengert: „Wege zum ich.“
Friday Mar 06, 2026
Vom Traum zur Struktur: Wie die WIR-Kraft ihre Bürgschaftskasse vorbereitet
Friday Mar 06, 2026
Friday Mar 06, 2026
Anfang März bin ich nach Hessen gereist – zu einem Treffen von Menschen, die versuchen, eine ziemlich große Frage ganz praktisch zu beantworten:
Wie organisieren wir eine lebenswertere und gerechtere Gesellschaft?
Wer jetzt an Räucherstäbchen, Meditation im Kreis oder Geigenmusik am Lagerfeuer denkt, liegt allerdings daneben.Denn der Weg dorthin führt nicht nur über schöne Ideen – sondern auch über etwas, das auf den ersten Blick ziemlich trocken wirkt:
Verträge und Finanzierungsmodelle.
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Beim Arbeitstreffen der Wirkraft ging es konkret um die Gründung einer sogenannten Bürgschaftskasse.Das klingt erstmal nach Wirtschaftsseminar – ist aber im Kern ein Versuch, neue wirtschaftliche Strukturen aufzubauen, die Kooperation statt Konkurrenz fördern.
Was mich an diesen Treffen beeindruckt hat, ist weniger das Papier auf dem Tisch als die Art, wie daran gearbeitet wird:Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven ringen miteinander um Lösungen, hören einander zu, verteidigen ihre Ideen – und versuchen gleichzeitig, das gemeinsame Ziel im Blick zu behalten.
Es ist eine Form von politischer und wirtschaftlicher Kultur, die man heute selten erlebt:Kooperation statt Ego-Show.
In dieser Podcastfolge hört ihr Ausschnitte aus den Diskussionen, Interviews mit Teilnehmern – und ihr begegnet auch einer überraschenden historischen Figur, die viele nur als Motorenerfinder kennen: Rudolf Diesel.
Diesel über den Solidarismus:„Dass ich den Dieselmotor erfunden habe, ist schön und gut. Aber meine Hauptleistung ist, dass ich die soziale Frage gelöst habe.“
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Der zeitgenössische Gegenpart zu Rudolf Diesel war ein gewisser Herr Rockefeller. Leider hatte dieses Duell der Weltanschauungen ein jähes Ende, als Diesel während einer Überfahrt nach England plötzlich vom Schiff verschwand. Einige Tage später wurde seine Leiche angespült. Seine Idee des Solidarismus war zwar zunächst auf Eis gelegt, jedoch nicht vergessen. Vielleicht ist ihre Zeit ja jetzt gekommen.
Wenn ihr also wissen wollt, wie gesellschaftlicher Wandel aussehen kann, wenn Menschen ihn selbst in die Hand nehmen, dann hört rein und erlebt, wie die geistigen Urenkel Diesels versuchen, diese Ideen neu zu beleben. Und wer weiß? Nach getaner Arbeit versammeln wir uns eines Tages vielleicht singend und tanzend am Lagerfeuer und feiern unser gemeinsames Leben.
Wirkraft Webseite: www.wirkraft.org
Friday Feb 13, 2026
Chance: Community – Gründung vor den Toren Berlins
Friday Feb 13, 2026
Friday Feb 13, 2026
Wie wollen wir leben? Diese Frage stellt sich immer dann, wenn ein altes gesellschaftliches Konzept sich überdauert hat und zusammenbricht. Das Konzept, das sich überdauert hat, ist eines des Einzelkämpfertums und der gewaltvollen Manipulation, versteckt hinter einer Fassade des Wohlstands und der Scheindemokratie. Es will uns wohl nicht gelingen, die Gewaltherrscher im Demokratiegewand zum Aufhören zu bewegen – also müssen wir selbst anfangen, unser Leben in die Hand zu nehmen. Gemeinsam!
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Die Idee friedlicher und kooperativer Gemeinschaften tröpfelt schon seit Jahrzehnten in das alte System hinein, und es scheint so, als ob sie immer dann scheitern, wenn die Begeisterung des Neubeginns verpufft und der graue Alltag unsere dunklen Seiten hervorholt. Doch dem ist nicht so.
Wir lernen als Kollektiv! Wenn eine Gemeinschaft scheitert, kann das nächste Projekt aus den Fehlern der Vorgänger lernen und es besser machen. Das ist ein langwieriger Prozess und keine Modeerscheinung.
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Viele von uns tragen die Sehnsucht nach diesem neuen Leben in sich, wissen aber noch nicht genau, wo, wie und mit wem sie es beginnen wollen. Dann entstehen aus diesem weit verbreiteten Wunsch erste konkrete Handlungen. Dieses Tun entwickelt Anziehungskraft. Eine Stimme in uns ruft erfreut: „Ich bin ja gar nicht allein mit diesen inneren Bildern!“ Dann fügt man sich hinzu. Aus Bildern werden Taten, werden Realitäten. Aus einzelnen Sternen werden Sternbilder. Das ist die spirituelle Komponente oberhalb der sichtbaren Prozesse.
KRASSE VERANSTALTUNG: 27.02.26 um 19 Uhr in Schwerin Hagenowerstraße. 73, Haus 7: Wahn&Sinn – Solokonzert und Slampoetry mit Jens Fischer Rodrian
Auch im brandenburgischen Bad Freienwalde wächst gerade ein solches Feld. Du kannst es dir anschauen, in dich hineinspüren und erforschen, ob es das ist, worauf du schon so lange gewartet hast. Der Raum ist da und möchte gefüllt werden.
Kontakt zu Katja: Katja.Pilop@gmx.de
Welche Energien findest du vor? – Es ist der Geburtsort der Naturschutzeule, die Heimstatt des ältesten Naturschutzvereins Deutschlands. Wir haben einen Wanderweg zum Atemschöpfen, ein gesundes Moorbad sowie das Fontanehaus. Katja zog es 2018 gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Tochter hierher, und oft bekamen sie Besuch von Freunden aus der Stadt, die sich vom Alltagsstress erholen wollten. Nun können sie diese Wohnung finanziell nicht mehr halten. Doch sie wollen sie nicht einfach an „irgendjemanden“ abgeben, sondern einer Gemeinschaft zur Verfügung stellen, die daraus eine Visionsstätte machen kann.
Passend zum Thema - Die Guten Nachrichten von Menschliche Werte Medien: https://menschlichwirtschaften.de/kategorie/gute-nachrichten/
Was kann eine Gruppe von vielleicht 20 Leuten damit anstellen? Um das auszuprobieren, lud Katja viele Menschen aus ihrem durchaus großen Freundeskreis ein, sie zu besuchen – wahlweise als Tagesausflug oder auch mit Übernachtung – und einfach ihre Ideen mitzubringen und teilweise umzusetzen. Die Themen, die sich manifestierten, entstanden – genau wie die Mahlzeiten – aus dem, was die Besucher mitbrachten. An manchen Tagen war es Geopolitik, an anderen Gesundheit und Spiritualität. Wie das genau aussah und was sich noch alles daraus entwickeln kann, erfahrt ihr in unserem Vierergespräch zwischen der Visionärin Katja, dem Ingenieur Dante sowie den Journalisten Angela Mahr und Oliver Schindler.
Friday Feb 06, 2026
Union Berlin: Friede den Kurven – Krieg den Verbänden
Friday Feb 06, 2026
Friday Feb 06, 2026
zum Thema „Wem gehört der Fußball?“. Raphael stammt aus Berlin-Köpenick und lebt mittlerweile in Gießen. Seine thematischen Schwerpunkte liegen auf kritischen Sport- und Demokratietheorien. Zu seinen journalistischen Projekten gehört unter anderem der Podcast »beyond the ball«. Als glühender Anhänger des FC Union ist er groß geworden und kennt die gesamte Fanszene aus dem Effeff. Politisch versteht er sich als Fußballmarxist – also als waschechter Linker, allerdings nicht von der Sorte, die den Austausch mit Andersdenkenden verweigert. Im Gegenteil: Er sucht den Dialog und konkrete Lösungen.
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Ich selbst (der Moderator) bin ebenfalls mit der Lederkugel groß geworden. Fußball war für mich lange Zeit vor allem eine Ablenkung von der anstrengenden Realität – die Traumwelt meiner Kindheit und später eine von vielen Zerstreuungsmöglichkeiten des Erwachsenseins. Entsprechend glaubte ich irgendwann, Fußball sei Opium fürs Volk. Tapfer versuchte ich, mich nach außen hin zu distanzieren, und schaute zeitweise nur noch heimlich auf den Liveticker.
Raphaels Instagram Seite: https://www.instagram.com/fussballmarxist/
Doch Fußball ist weit mehr als bloße Unterhaltung bei Chips und Limonade oder regelmäßige Massenkeilereien zwischen unartigen Hooligans, Ultras und Polizisten. Er ist ein Raum für vitale politische Auseinandersetzungen, für soziales Miteinander sowie für gemeinschaftliches, kreatives und selbstwirksames Handeln.
Wenn einmal mehr der Eindruck entsteht, der Fußball gehöre den Investoren, schließen sich ursprünglich verfeindete Gruppen zusammen – ganz gleich, welchem Verein sie angehören oder welcher politischen Richtung sie sich zuordnen. Dann zählt nur noch eines: das gemeinsame Ziel. Davon könnten sich so manche Parteien, Gewerkschaften und andere Organisationen eine Scheibe abschneiden. Auch im Ausland hat die Macht organisierter Fangruppen bei Aufständen auf der Straße einiges bewirkt. Ob das immer gut war, ist Geschmackssache. Mit Raphael spreche ich in diesem Zusammenhang über den Euromaidan, den sogenannten Arabischen Frühling und die Gezi-Park-Proteste in Istanbul.
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Ganz spurlos ist die gesellschaftliche Spaltung allerdings auch am Fußball nicht vorbeigegangen. Die politisch jederzeit korrekten St. Paulianer sind der Ansicht, den Besuchern aus Rostock keine vernünftigen sanitären Anlagen zur Verfügung stellen zu müssen. Beim nächsten Mal werden sie um die kümmerlichen drei Dixi-Klos, die dort platziert wurden, womöglich noch eine Brandmauer ziehen. Den sogenannten gesellschaftlichen „Rechtsruck“ konnten sie damit zwar nicht verhindern. Aber nun ja: Wenn sie es zumindest schaffen, ihr eigenes Stadion „rein“ zu halten, haben sie immerhin einen Raum geschaffen, in dem alle das Gleiche denken. Klingt doch nach einem interessanten Experiment.
Friday Jan 30, 2026
Transzendentale Meditation – eine magische Friedensbewegung
Friday Jan 30, 2026
Friday Jan 30, 2026
Meditieren für den Frieden. Ich weiß, was viele jetzt denken: „Esoterische Friedensschwärmerei. So kriegen wir hier gar nichts auf die Kette. Wir müssen die Regierung unter Druck setzen und Millionen Menschen auf die Straße bringen, um gegen Kriegstreiberei und Waffenlobbys zu protestieren.“Und ich sage: Ja! Müssen wir. Bin dabei. Friedensmahnwachen, Friedensdemos – alles wichtig.
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Aber wir dürfen dabei eines nicht vergessen: Frieden beginnt im Herzen jedes einzelnen Menschen. Und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, dann hasst man sie ja nun mal – die Typen, die unser Leben und unsere Existenz für Reichtum und Karriere aufs Spiel setzen. Man hasst manchmal sogar den Nachbarn, der nachts um 22:30 noch einen Nagel in die Wand schlägt. Der Mensch, dem wir mit diesem Hass am meisten schaden, sind wir selbst.
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Wenn wir dann unsere Wut über den Nachbarn oder den BlackRock-Kanzler in die Welt hinaustragen – sorgen wir damit für Frieden? Wer einmal ernsthaft versucht hat, seine innere Wut zu bezähmen, dem wird bewusst, wie schwer es ist, Frieden im Inneren zu gewinnen. Wie schwer muss es dann erst sein, Frieden im Außen zu schaffen? Die Forderungen nach Diplomatie und dem Stopp von Waffenlieferungen sind berechtigt – aber sie reichen nicht aus.
Webseite von TM: https://meditation.de/
Ende der sechziger Jahre brachte Maharishi die Transzendentale Meditation in den Westen. Für viele Menschen ist inzwischen auch wissenschaftlich nachvollziehbar, dass Meditation gesünder und gelassener macht. Deshalb habe auch ich damit begonnen. Dass jedoch weltweiter Frieden eines der zentralen Ziele von TM ist, hat mich zunächst ziemlich erstaunt. Angeblich wurde sogar wissenschaftlich nachgewiesen, dass in Städten, in denen große Gruppen gezielt meditieren, Kriminalitäts- und Gewaltraten deutlich gesunken sind. Das kann man anzweifeln – man kann sich aber auch ernsthaft damit beschäftigen.
Ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass hier etwas ganz Besonderes im Gange ist. Und dieses Besondere ist für uns.Mein Gesprächspartner Lothar Pirc ist seit Anfang der siebziger Jahre dabei und kannte Maharishi persönlich. Gemeinsam mit seiner Frau hat er das Buch „Der Segen des Maharishi“ geschrieben. Ich ahne schon, was viele jetzt denken: „Schon wieder so ein Guru!“ Verstehe ich total. Nur hat Maharishi nachweislich weder riesige Autoparks besessen noch Menschen seelisch versklavt – auch wenn das Magazin Der Spiegel es vermutlich gerne so darstellen würde. (Okay, jetzt kennt ihr eine meiner Baustellen für ungezähmte Wut. Ich gebe es zu.)
Webseite Lothar Pirc: https://lothar-pirc.de/
In seinem Buch beschreibt Lothar Pirc seinen ganz persönlichen Weg: vom Knirps aus der Pfalz zum Meditationslehrer und weltweiten Friedensbotschafter. Als Gründer und Leiter der Maharishi-Ayurveda-Klinik in Bad Ems ist für ihn auch das Thema Gesundheit zentral.
Lothar wollte den Neujahrsempfang der Botschafter in Berlin nutzen, um auf den Weg der Transzendentalen Meditation aufmerksam zu machen. Zum Glück konnte ich ihn vorher noch in seinem Hotel besuchen und mit ihm über TM sprechen – aber auch über die demonstrierende Friedensbewegung auf der Straße. In einem Punkt sind wir uns völlig einig: Wer wirklich Frieden will, braucht über Waffenlieferungen gar nicht erst nachzudenken. Dieses Geld lässt sich sinnvoller einsetzen.
Außerdem berichtet Lothar von zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen, die nahelegen, dass TM sogar bei Menschen Frieden fördern kann, die selbst gar nicht meditieren. Ein spannender Ansatz, der seit Jahren erforscht wird.
Mir hat dieses Gespräch jedenfalls Freude bereitet – und Hoffnung gemacht. Vielleicht sind wir dem Weltfrieden schon näher, als wir denken. Wir merken es nur nicht, weil die Massenmedien nicht darüber berichten. Wer weiß?
Webseite Weltweite Vereinigung der Wissenschaftler für den Frieden: https://www.gusp.org/
Friday Jan 23, 2026
Wir haben es satt: Das goldene Zeitalter soll jetzt kommen!
Friday Jan 23, 2026
Friday Jan 23, 2026
RBM berichtet zwar gerne mal hin und wieder über spannende und/oder beängstigende Vorkommnisse des Weltgeschehens, vor allem betrachten wir es jedoch als unsere Aufgabe, euch auf die zartrosa Strahlen am Horizont hinzuweisen, die beharrlich in das Weltbewusstsein aufsteigen. Zu diesem Zwecke haben wir diesmal Michael Bonke eingeladen. Michael stellte zwar einige Jahre nach dem letzten Millenniumsprung fest, dass wir die Welt, wenn wir so weitermachen wie bisher, gegen die Wand fahren, jedoch war das kein Grund für ihn, die Flinte ins Getreide zu werfen. Im Gegenteil: Er machte sich auf den Weg, um Veränderungen herbeizuführen.
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Eines seiner wichtigsten Projekte, welches seitdem entstand, ist sein Podcast „Sunpod“. Der Name rührt daher, dass Michael damit begann, aus Karton und Alufolie Solarkocher zu bauen, damit zu kochen und seine Erfahrungen in seinem Blog „Solargourmet“ aufzuschreiben. Für den Podcast tat er sich mit einem Elektroauto-Pionier namens Marc Grübel zusammen. Seitdem entstand ein ähnliches Konzept, wie viele unserer Hörer es schon aus den Guten Nachrichten kennen: Man findet Menschen, die die Welt positiv verändern, und interviewt sie.
Zum Podcast „Sunpod“:https://www.sunpod.de/author/michael/
Michael ist auch in die Ausrichtung des Saatgutfestivals involviert, wo privaten Gärtnern der Zugang zu freiem Saatgut und zu Wissen rund um den Anbau und Erhalt von selten gewordenen und alten Sorten ermöglicht wird. Das ist besonders in Zeiten wichtig, in denen die Kennzeichnungspflicht von genmanipulierten Lebensmitteln dahin schmilzt. Auf der anderen Seite wird es von den Behörden durch komplizierte Vorgaben immer schwerer gemacht, samenfestes Saatgut herzustellen und zu verkaufen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Doch Michael sagt:„Der Baum, der fällt, macht mehr Krach als der langsam wachsende Wald.“ Deswegen sind wir positiv gestimmt. Die Menschen werden wach! Es braucht halt seine Zeit.
Garantiert unmanipuliert: Die Solawi Grandelisee, nördlich von Berlin: https://www.grandelisee.de/
Veganes und abhörfreies Wirphone 1.0: Gemeinsam stark, gemeinsam frei! https://wirkraft.org/produkt/wir-phone-1-0/





